Unsere Eltern dürfen sich aktiv am Kindergartenalltag beteiligen. Sie dürfen vorschlagen, organisieren, nachfragen, mitspielen, abstimmen, kochen, vorbereiten, malern, feiern, singen, aufpassen und noch Vieles mehr. Unser Kindergarten ist ein Haus für uns alle! Die Pädagogik überlassen wird dabei unserem sehr kompetenten Personal, da wir selbst meist nicht vom Fach sind. Papa kocht. Gut gekocht!

Hier wird nur im Notfall eingegriffen, aber auch das ist möglich.

Hier gibt niemand sein Kind einfach an der Tür ab. Im Gegenteil: Mitfrühstücken ist erlaubt und es ist ein Feiertag für die Kleinen, wenn Mama oder Papa das Mittagessen kochen, das laut gerufene „Gut gekocht“ inklusive. Beim flexiblen Abholen dürfen die Eltern gerne ratschen oder sich bei der Brotzeit auf ein Stück Honigkuchen dazu setzen. Hiervon lebt unsere so familiäre Atmosphäre.

Die Struktur des Kindergartens sieht konkret so aus:

Die Elternschaft bildet einen Verein, der als Träger des Kindergartens fungiert und so die organisatorischen, finanziellen und personellen Geschicke des Kindergartens lenkt. Fünf Vorstandsmitglieder führen den nicht-pädagogischen Teil des Kindergartens, so z.B. Finanzen, Kasse, Hausangelegenheiten, Personal und Teamunterstützung. Vieler Beauftragte unterstützen sie dabei mit Aufgaben wie beispielsweise Feste vorbereiten, Garderoben umbauen, den Garten pflegen, den Internetauftritt gestalten und Vieles mehr. Andere Pflichten verteilen sich für jeden übers Jahr: 4–5 Mal Kochen, drei Mal Putzen, drei Mal Wäsche waschen und an den beiden Arbeitsfesten teilnehmen. Und eventuell mal Notdienst machen – das heißt, den Vormittag im Kindergarten verbringen dürfen, wenn personeller Notstand herrscht, was nur selten passiert. Außerdem natürlich kräftig feiern und ein bisschen Helfer spielen fürs Sommerfest, die Weihnachtsfeier, den Martinsumzug, den Osterbrunch. Grundsätzlich sind das alles Dinge, die den Eltern Spaß machen und natürlich v.a. für die Kinder unendlich schön und wichtig sind. Bei uns hilft jeder jedem, wichtig ist uns dabei die goldene Mitte – ein Miteinander ohne ein Zuviel davon.